Northland

In den letzten zwei Wochen unserer Reise wollten wir nicht mehr viel tun: Nur noch an einem schönen Ort die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und ein bisschen Dies, ein bisschen Das. Im hohen Norden der Nordinsel kann man das vorzüglich, es gibt viele schöne Buchten und Strände, man könnte schnorcheln, surfen, segeln, wandern… 
Wir hatten ein kleines Haus bei Whangarei, wunderschön mit Blick auf die Parua Bay gelegen. 

Waipoua Kauri Forest

Einen Tagesausflug an die Ostseite haben wir dann doch gemacht. Im Waipoua Wald gibt es / gab es mit die größten Bäume der Welt. Die Kauri Bäume werden zwar ‚nur‘ bis zu 50m hoch, aber sie wachsen sehr langsam sehr lange in die Breite. Wir haben einen Baum mit ca. 16m Umfang gesehen. Das Holz wurde u.a. für den Schiffbau geschätzt, es ist zauberhaft schön fein gemasert und hat praktisch keine Astlöcher, weil die Äste nur ganz oben sind. Auch das Harz der Fichtenart war für alle möglichen Anwendungen attraktiv, z.B. fürs Tätowieren, für Lack auf Musikinstrumente u.v.m.. Kurz: Sie wurden also einfach alle abgeholzt. 
Wir haben zwei der ältesten noch lebenden Bäume stehen sehen, ein 1.500 und ein 2.500 Jahre alter Kauri, hieß es. Auf den Fotos kommt es nicht heraus, wie beeindruckend sie waren. Schade, dass sie alle abgeholzt wurden. Zwar wachsen junge Bäume schon nach, aber das dauert eben noch 2.000 Jahre, bis sie so aussehen, und sie werden wohl  auch einfach nicht mehr so alt. Nach 20 Jahren sind sie ca. Hüfthoch.

Bays und Beaches

Die Gegend hat unzählige schöne Buchten und Strände, auch eine reiche Unterwasserwelt, die wir allerdings nicht erkundet haben. Unser Lieblingsstrand war die türkise Whale Bay.

Parua Bay – Unser kleines Getaway