Westküste
Nach einem nahezu fotofreien Stop in Hanmer Springs, wo wir uns zwei Tage am Stück in den tollen Pools der heißen Quellen vom Heaphy Track erholten (inkl. Massage für den lädierten Rücken der C), stand eigentlich Mt. Cook & Co. Auf dem Plan. Aber Unterkünfte dort waren sehr teuer, und die bereits aus wettergründen geschobenen Stops Hokitika und Pencake Rocks warteten als attraktive Alternative.
Punakaiki
Das Wetter startete ok, wir zelteten zu Weihnachten unter einem neuseeländischem „Christmas Tree“ (der roten Blüten wegen, aber unserer war schon sehr verblüht). Wir bewunderten die Pfannkuchenfelsen und füllten die verbleibende Zeit mit einer weiteren Wanderung durch den Westkünsten-Dschungel von einem Flusstal ins nächste (Punakaiki – Pororari). Ich gebe zu: Die Ortsnamen muss ich jedes Mal nachschlagen :)
Pencake Rocks von Punakaiki
Zeltplatz & Wanderung Punakaiki / Pororari
Die Gletscher bei Regen
Unser nächster Stop für eine Nacht war Hokitika, wir waren wandermüde und haben eigentlich nix gemacht ausser einen Wasserfall angeschaut und an einem See gechillt. Es war ja auch schließlich Feiertag (25.12.). Weiter gen Süden ging es am nächsten Tag, leider kündigte sich Regen an, auf der Fahrt goss es ordentlich.
Am Franz Josef Gletscher angekommen, haben wir einen regenfreien Moment abgewartet um kurz zum Gletscher zu blicken. Ob des Wetters und der stark zurückgegangenen Gletscherzunge in den letzten Jahren fiel dies wie erwartet etwas ernüchternd aus. Auf den Gletscher rauf kommt man nur noch mit Heli-Flug (bei besserem Wetter).
Auch hier darf ein Wasserfall-Foto nicht fehlen. Ich habe noch nie so viele Wasserfälle wie im Land der langen weißen Wolke (Aotearoa) gesehen. Das Internet wusste aber nicht, welches Land die meisten hat. Mein Tipp auf alle Fälle: Neuseeland ;-)
Ich habs noch gar nicht erwähnt. Die Kiwis lieben Warnschilder. Allerdings scheinen uns die Neuseeländer recht risikofreudig.. vielleicht gibts mal eine eigene Foto-Reihe Warnschilder :)
Es galt, mit Geduld das Zünglein zu erhaschen
Kaum wiederzuerkennen, oder?
Da isser, der Fanzl
Die Wolkenlöcher zu beobachten war auch ganz nett.
Am nächsten Tag ging es weiter zum Fox Gletscher. Wir hatten uns entschieden, den Gletscher aus der Ferne zu bewundern: Am Lake Matheson hat man die Chance, dass sich schöne Wasserspiegelungen vom Gletscher ergeben. Überhaupt ist der See ein ruhiges, schönes Örtchen. Der Spaziergang lohnte sich, auch weil sich hübsche Vögel vor der Linse einfanden: Maori-Glockenhonigfresser (man sieht, es schmeckt) und der süße Graumantel-Brillenvogel
Nicht nur Berge spiegeln sich. Der See ist wohl voller neuseeändischer Aale, die sich zum Glück unserem Blick entzogen: Sie knabbern gerne auch mal Menschen an und sind echte Trümmer: Sie können knapp zwei Meter und bis zu 25 kg schwer werden, leben z.T. Bis zu 100 Jahre. Zum Baden war es uns aber eh zu frisch.
Irgendwo in den Wolken verstecken sich Mount Cook, Mount Tasman und davor das helle ist, glauben wir, der Fox Gletscher
Schöner Berg, mehr weiß ich nicht :)
Warten auf Still ruht der See