Wanaka
Des Regens müde hofften wir auf der östlichen Seite der neuseeländischen Alpen auf besser Wetter am Lake Wanaka. Das Städchen ist entspannt und auf Touris gut eingestellt.
Rob Roy Glacier Track
Am Samstag machten wir uns spontan auf eine Wanderung in das Mount Aspiring Gebiet auf. Ich war etwas schisserig und traute unserem kleine Ford nicht zu, es durch 9 Fords (Furten) zu schaffen. Es gab auch ausdrückliche Warnschilder, natürlich (vergessen sie zu fotografieren). Daher wurde unsere Wanderung um 18 km und einige Minuten länger, aber zugleich finde ich, auch schöner. Immerhin 1 Auto haben wir unterwegs auch mit Motorschaden stehen sehen, aber der Parkplatz am Ende war proppenvoll mit allen möglichen Autos.
Der Weg zum Weg, schon schön, oder?
Der eigentliche Weg war abwechslungsreich, weil echter Wanderweg à la Alpen. Der Aufstieg zum schönen Ausblick war eher steil, aber rasch geschafft.
Eine schöne Überraschung erwartete uns bei unserem Rastplatz. Ein Kea hatte sich ein Apfelbutzen-Lager angelegt und verspeiste sie fotogen. Keas sind die einzige in den Bergen lebende Papagaienart, sie sind wohl sehr intelligent und menschliches Essen kann sie umbringen, da es zu hochkalorisch ist. Sie leben von Beeren und ähnlichem. In jedem Fall soll man sie nicht füttern, sonst langweilen sie sich in ihrer freien Zeit und kommen auf dumme Ideen.
Reiten in Cardrona
Am Sonntag gönnte ich mir etwas besonders, einen dreistündigen Ausritt mit viel Gelegenheit, nach langer Zeit mal wieder zu traben und zu galoppieren. Das Cardrona Tal liegt nahe Wanaka und war mal ein Mekka für Goldgräber, was man an den ausgewaschenen Berggipfeln noch sehen kann.
Die Landschaft war schön, das Pferd ein Träumchen. Am Ende der Tour kam raus: Meine nette Guide ist die Tochter einer langjährigen Trainingsteilnehmerin bei Andreas in Berlin. Die Welt ist einfach klein.