Doubtful Sound

Etwas südlich des Milford Sounds liegt ein Fjord, von dem James Cook fürchtete, mit seinem Segelschiff nicht mehr hinaus zu kommen, wenn er einmal reinführe – daher sei es ‚doubtful‘, ob man sich auf diesen Fjord einlassen sollte…
Nunja, wir hatten schon in Deutschland eine „Schiffspassage“ gelöst: Die Anreise erfolgt ab Manapouri per Fähre über den Manapouri See, sodann per Bus auf einer Straße, die vom restlichen Straßennetz abgeschnitten den Sound mit einem beeindruckenden Wasserkraftwerk am See Manapouri verbindet, um dann endlich im Fjord das eigentliche Schiff zu erreichen. 
Auf der Wanderer wurden wir köstlich und reich bewirtet, fuhren Kajak und badeten im Fjord, beobachteten Delphine und verbrachten eine Nacht an Bord.

Der Fjord ist deutlich größer und verzweigter als der Milford Sound, es gibt 5 „Finger“, in die man hineinfahren kann. Das Boot fuhr uns in gemächlichem Tempo durch den Sound und wir schauten aufs Wasser und genossen die Ruhe. 
Nachmittags machten wir eine kleine Kajakrunde mit Badestopp, bei dem wir vom Schiff sprangen.

Unser nächtlicher Ankerplatz an einer Boje (man darf nicht Ankern, da es ein Naturschutzgebiet ist)

Diese großen Tümmler (Bottlenose Dolphins) begleiteten unser Boot immer wieder. Sie cruisen gerne in der Bugwelle, dort fanden sich manchmal fünf oder mehr der fidelen Schwimmer.

Abendstimmung

Spiegelglattes Wasser begrüßte uns auf dem Heimweg am nächsten Morgen

Einer Der Maori-Legende nach entstand die Südinsel Neuseelands aus einem großen, versteinerten Wal…

…ich glaube, hier ist seine Schwanzflosse zu sehen, oder?

Schon wieder einer :)

Alle 15 Sekunden ca. haben sie Luft geholt. Im Fjord wurden Schutzgebiete und Regeln für Schiffe eingeführt, um die Delphine weniger zu stören, da der Bestand zeitweise stark zurück ging. Die Regeln scheinen gewirkt zu haben.