Nelson, Mitte Dezember
Ein kleiner Nachtrag: Vor unseren Touren in den Abel Tasman und auf den Heaphy Track fanden wir Unterschlupf bei lieben Gastgebern aus Berlin, Eve, Dirk und Kimmi. Natürlich wurde Beachvolleyball gespielt, aber auch ein kleiner Ausflug an die Cable Bay unternommen.
Das Licht und die Sicht auf die weite Bucht in Nelson waren eine Wucht ;-)
Kinloch, 06.-09.01.2026
Nach unserer 5-tägigen Routeburn-Caples-Wanderung hatte ich uns Erholung in der besonders schönen Gegend verordnet und wir genossen noch drei erholsame Tage in Kinloch: Nichts tun, grillen, etwas (e-)biken und saunieren standen auf dem Programm. Wir schlossen mit einer kleinen Wanderung entlang alter Goldgräberstätten den Aufenthalt in der „Herr der Ringe“-Umgebung am Dart River und Wakatipu See – hier wurde die Schlacht um Isengard mit den Ents gedreht – ab.
Entspannung in Kinloch
Wanderung auf dem Judah Track zu Goldgräber Hütten
Ein paar Lieblingsbilder von unserer Fahrradtour von Kinloch nach Glenorchy
Bannockburn 09.-11.01.2026
Das Wetter auf dem eigentlich geplanten Kepler Track versprach, miserabel zu werden. So suchten wir eine günstige Alternative und fanden eine nette Unterkunft inkl. Sonnenuntergang und Kater in Bannockburn bei Cromwell. Ehemals wurde dort Gold geschürft und die Landschaft dadurch ordentlich verändert. Heute ist Wein, vor allem Pinot Noir, das neue Gold. Wir haben einige probiert, sie schmecken sehr gut.
Weinanbau galt hier in Neuseeland lange Zeit als unmöglich. Bis es ein Verrückter probierte und nach einigen Versuchen sehr erfolgreich war.
Die Gegend hat mit ca.120 km die weiteste Entfernung von den Küsten und bietet ein kontinentales Klima. Neben Wein werden v.a. Kirschen und andere Steinfrüchte angebaut.
Hier wurde im Goldrausch um die 1860er Gold ausgewaschen. Hierfür wurde viel Wasser benötigt, und die Erde wurde nach und nach abgetragen / ausgewaschen. Ursprünglich war hier einnmal reiche Vegetation.
Die Gegend nennt sich jetzt „heart of the desert“…
Einen beeindruckend schönen Sonnenuntergang gabs am ersten Tag.
Unser Begrüßungskomittee forderte ein paar Streicheleinheiten ein
Lake Tekapo 22.-23.01.2026
Eigentlich war Tekapo nur ein notwendiger Halt auf unserem Weg in den Norden, zur Fähre. Wir wurden von einem türkisenen See vor alpiner Kulisse überrascht, ein schönes Abschiedgeschenk des Südens.
Vor der Weiterfahrt am nächsten Morgen sind wir eine Schotterstraße langgefahren, um die Landschaft und endlich auch mal den neuseeländischen Falken und ein paar Schafe visuell einzufangen.
Der Maorifalke
Dieser anmutige Vogel begleitete uns auf unseren Fahrten auf der gesamten Südinsel. Mal flog er pfleilschnell neben uns her, mal erhob er sich steil vor der Windschutzscheibe mit kräftigen Schwingen, meistens sahen wir ihn jedoch über offenen Grasflächen, die Thermik nutzend, kreisen. Seltener sahen wir ihn auch knapp über dem Boden schweben. So richtig nah haben wir ihn nicht vor die Linse bekommen, so müssen wir ihn von Ferne bestaunen :)
Schafe
Eine Neuseeland Reise zu unternehmen, ohne Schafe zu fotografieren, geht natürlich nicht.
Oft blicken sie einen neugierig an, wenn man aber Näher kommt, sind sie doch recht scheu und nehmen reißaus.
Die Schafzucht ist nicht mehr so einträglich wie früher, die meisten Schafe werden für Lammfleisch gezüchtet, Wolle lohnt sich kaum.
Allerdings sahen wir auch Merino Schafe, die für die bekannten großen Marken gehalten werden, und es gibt immer noch mehr Schafe als Menschen in NZ.
Landschaft
Was soll man dazu sagen. Es folgen 1.000 Landschaftsaufnahmen vom Lake Tekapo und seinen Zuflüssen Godley und Macaulay