Marlborough - Queen Charlotte Sound u.v.m
Marlborough ist der nordöstlichste District der Südinsel. Er ist geprägt von vielen Fjorden, den „Sounds“ (Update: Ein Sound ist eine Meerenge (Sund), geformt durch das Meer, das ein Flussbett flutet – ein Fjord wird durch Gletschererosion gebildet. Sounds sind also keine Fjorde, man lernt nicht aus). Am Queen Charlotte Sound verläuft eine kurvenreiche Straße (und auch ein schöner Great Walk,), die uns gegen Ende der Fahrt von Kaikoura nach Te Maiha Bay brachte. Sie bescherte uns großartige Sicht auf den Sound
Die Kenepuru Road war durch Regen stark beschädigt und zeitweilig gesperrt. So nahmen wir in Te Mahia ein - hier übliches - „Wassertaxi“, um zu unserer Unterkunft für erholsame drei Tage in „Hopewell“ am Kenepuru Sound zu gelangen.
Ohnehin macht ein Leben ohne Boot in dieser Umgebung wahrlich keinen Sinn, erkannten wir. Wie soll man sonst die schönen Häuser am Wasser erreichen?
Die Post kommt in NZ in etwas anderen Autos. Der Postmann bleibt auch auf einen Kaffee und schaut mal kurz nach dem Haus, zumindest dort, wo wir waren :)
Bemalte Steine scheinen hier ein Ding zu sein. Haben sogar welche im Wald gesehen
In NZ lebt man auch mal von der Hand in den Mund, Häufig sieht man, dass sich das Abendessen geangelt wird. In den Sounds kann man zudem köstlich frische Muscheln, auch Austern, einfach selber ernten. Sofern man nur für den Eigenbedarf sammelt & fischt, ist es erlaubt. Allerdings, so hörten wir, sind manche Kiwis aktuell auch aus finanziellen Gründen gute Angler.
Wir sind auf unseren kleinen Spaziergängen immer wieder beeindruckt von der vielfältigen, grünen und wilden Natur. Die Bäume erscheinen uns einzigartig, viele der Arten sind endemisch in NZ.